von Lena Beckmann

Um 8:45 Uhr gehe ich zum Eingang der Fachhochschule für Informatik und Naturwissenschaften in Gummersbach. Dort angekommen, gehe ich zum Informationsschalter, weil ich nicht weiß, wo ich mich melden soll. Die nette Dame sagt mir, dass ich in den Hörsaal (Raum 0.405) gehen soll.

Es ist 9:00 Uhr, ca. 30 andere Mädchen interessieren sich auch für das Angebot der FH Gummersbach. Herr Stern erklärt uns jetzt, wie wir uns zurecht finden und was Heute alles ansteht. Von 9:30 bis 11:00 Uhr werden vier verschiedene Kurse angeboten:

  1. Das kann ich besser!“ – Design eines smarten Snack- und Getränkeautomaten
  2. Dreidimensional Drucken, Scannen und Modellieren“
  3. Spielerisch programieren lernen“
  4. Wie löte ich mir ein LED-Licht?“ und „Elektronik zum Anfassen“

Ich entscheide mich für das 4. Angebot, weil ich schon öfters im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ in der FH einen Bausatz zusammen gelötet habe und mir dies viel Spaß bereitet. Frau Dr. Michaela Pongs und Frau Alina Kamp begleiten mich und acht andere interessierte Mädchen in den Raum 2.213. Es ist ein kleiner, aber gut ausgestatteter Raum, der alles was man zum Löten braucht, enthält. Ich habe mir den Bausatz „Herzklopfen“ ausgesucht, zähle die Einzelteile durch und lese die Anleitung. Jetzt um 11:00 Uhr bin ich fertig und werde es mal ausprobieren… alles funktioniert, alle 12 LED-Lampen schlagen im Rhythmus meines Herzen.

In den 15 Minuten Pause, die wir jetzt haben, esse ich etwas und suche mir schon einmal eines der nächsten fünf Angebote heraus, welche von 11:15 – 12:45 Uhr gehen:

  1. Intuitiv bedienbar…“ Was bedeutet das eigentlich wirklich?
  2. Wir konstruieren am Computer“ anschließend: „Wie funktioniert die automatisierte Fertigung?“
  3. Frühlingsträume selbstgemacht-ein Ausflug in die Kunststoffwelt“ „Wir prüfen den Wertstoff, aus dem unser Besteck besteht“
  4. Wie löte ich mir ein LED-Licht?“ und „Elektronik zum Anfassen“
  5. Das Obst-Klavier mit Rasperry Pie“ und „Roboter in Aktion“

Ich interessiere mich für das erste Angebot sehr, denn nochmal etwas löten will ich nicht. Also folge ich dieses mal Herr Sven Kullack, Herr Benjamin Bube und Frau Leonie Kallabis (alles Studenten der FH) zu dem Raum 1.513. Also sind wir raus in die Kälte, die Straße entlang und in ein anderes Gebäude, ohne Hilfe werde ich diesen Raum nicht wieder finden. Uns wird der Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz an Hand verschiedener Beispiele gut erklärt. Jetzt machen wir einen Versuch, für den wir eine Freiwillige benötigen, die sich mit Microsoft Word auskennt, aber noch nie mit LibreOfficial gearbeitet hat. Eine Schülerin einer anderen Schule meldet sich und der Versuch kann los gehen. Ihr Gesicht wird eingescannt, sodass der Computer ermitteln kann, wo sie gerade hinguckt. Wir gehen in einen anderen Raum und gucken wie sie die Aufgaben in einem fremden Programm bearbeitet. An Hand dieser Daten finden wir jetzt heraus, wie das Programm effizienter gemacht werden kann.

Wir sind jetzt pünktlich um 12:45 Uhr fertig und kriegen unsere Praktikumsbestätigung. Jetzt nur noch eine kleine Umfrage, wie ich den heutigen Tag fand und gehe um 13:00 Uhr nach Hause.

Der Tag war sehr schön und ziemlich informativ. Ich weiß jetzt, was mich in dieser Berufsrichtung erwartet und was ich im späteren Leben machen möchte.

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