Interview mit dem Literaturkurs

von Aileen Lehmann und Julia Müller

Wir haben den Literaturkurs bei den Proben besucht, um mehr über die anstehende Musicalaufführung mit dem Titel „Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?“ (15./16.6.18) zu erfahren. Frau Bänsch, die die Proben koordiniert, hat uns einige Fragen beantwortet.

Schülerzeitung: Frau Bänsch, wie gefällt Ihnen der Literaturkurs?

Frau Bänsch: Mir gefällt er sehr gut, denn alle, die dabei sind, haben auch wirklich Lust, sich mit Literatur zu beschäftigen und alle geben ihr Bestes.

Schülerzeitung: Was macht Ihnen Spaß daran, mit den Jugendlichen zusammen zu arbeiten?

Frau Bänsch:  Spaß macht es, dass wir ein Thema haben, an dem wir uns festhalten können und dass die Jugendliche trotzdem eigene Ideen mit einbringen.

Schülerzeitung: Sie führen ja bald ein Musical mit dem Kurs auf, worum geht es darin?

Frau Bänsch: Es geht um Künstler im deutschen Reich in der Zeit 1933 bis 1945. Außerdem geht es noch um Diktatur und das Auseinandersetzen damit in verschiedenen Ländern.

Schülerzeitung: Was ist besonders an dem Musical?

Frau Bänsch: Da gibt es einige Gründe, zum Beispiel, dass so viele Menschen daran beteiligt sind, also etwa die Darsteller, die Techniker und die Big- Band und noch viel mehr Leute…

Schülerzeitung: Welche Szenen waren besonders schwer zu proben?

Frau Bänsch:  Es liegt noch eine schwere Szene vor uns, da wir uns mit einem sehr wichtigem Thema beschäftigen und zwar Liebe  und eine Prügelszene.

Schülerzeitung: Soll das Musical Eintritt kosten?

Frau Bänsch: Nein, denn es ist eine Veranstaltung der Schule, aber wahrscheinlich gibt es eine Spendendose.

Schülerzeitung: Dann vielen Dank, Ihnen und dem Literaturkurs, dass sie uns so viele Fragen beantwortet haben.

 

 

 

Interview mit den AbiturientInnen

Wir haben die Abiturientinnen während der Mottowoche interviewt.

Johanna:

Seit wann plant ihr die Mottowoche?

 Ca. 4 Wochen  vor der Mottowoche haben wir angefangen.

Wie seid ihr auf die Idee der Mottos gekommen?

Erster Schultag, Kindheitshelden und Asis sind von Anfang an vorgegeben. Wir durften uns zwei Mottos aussuchen. In der Stufe wurde rumgefragt, welche Ideen es gibt. Am Ende wurde abgestimmt.

Wie früh müsst ihr aufstehen, um alles vorzubereiten usw.?

Es ist unterschiedlich. Je nachdem wie viel man macht. Ich stehe um 5:30 Uhr auf, denn ich muss um 7:00 Uhr in der Schule sein. Aber das hängt ganz davon ab, wie viel man macht.

Bekommt ihr Unterstützung?

Herr Hesse macht uns die Schule auf und unser Stufenleiter unterstützt uns ein bisschen, aber den Hauptteil mussten wir selber machen.

Wie fühlt es sich an zu wissen, dass man nie mehr in die Schule geht?

Schon komisch, denn man weiß jetzt sieht man die ganzen Leute nicht mehr. Vielleicht freut man sich am Anfang ein bisschen, dass man keine Schule mehr hat, aber das ist jetzt ein ganz neuer Abschnitt.

Wisst ihr schon, was ihr mal machen wollt?

Es ist komplett unterschiedlich ich zum Beispiel weiß ich schon, was ich werden möchte, aber es gibt auch viele, die es nicht wissen.

Was werdet ihr an der Schule vermissen?

Die Leute hier auf jeden Fall und die gute Stimmung hier auf der Schule. Vielleicht auch ein bisschen die Lehrer, dass sehen wir dann.

 

Welche Erinnerungen bleiben euch noch?

Alles Mögliche, also gute wie schlechte Zeiten. Kontakte die man hier geknüpft hat und die Lehrer, die uns ja auch viel beigebracht haben und natürlich auch schlechte Sachen.

Wie findet ihr G8? Oder wolltet ihr lieber bei G9 bleiben?

G8 ist schwierig, ich würde jetzt nicht sagen, dass G8 schlecht ist, aber ich persönlich hätte jetzt gesagt, länger wäre mit lieber gewesen.

Victoria und Felina:

Wie findet ihr G8? Oder wolltet ihr lieber bei G9 bleiben?

Bei uns war das besonders schwierig, da wir genau in der Zeit waren, als zu G8 gewechselt wurde. Wir mussten sehr viel Stoff nachholen, das war eine harte Zeit.

Lisa,Lucia

Girl’s & Boy’s Day

von Lena Beckmann

Um 8:45 Uhr gehe ich zum Eingang der Fachhochschule für Informatik und Naturwissenschaften in Gummersbach. Dort angekommen, gehe ich zum Informationsschalter, weil ich nicht weiß, wo ich mich melden soll. Die nette Dame sagt mir, dass ich in den Hörsaal (Raum 0.405) gehen soll.

Es ist 9:00 Uhr, ca. 30 andere Mädchen interessieren sich auch für das Angebot der FH Gummersbach. Herr Stern erklärt uns jetzt, wie wir uns zurecht finden und was Heute alles ansteht. Von 9:30 bis 11:00 Uhr werden vier verschiedene Kurse angeboten:

  1. Das kann ich besser!“ – Design eines smarten Snack- und Getränkeautomaten
  2. Dreidimensional Drucken, Scannen und Modellieren“
  3. Spielerisch programieren lernen“
  4. Wie löte ich mir ein LED-Licht?“ und „Elektronik zum Anfassen“

Ich entscheide mich für das 4. Angebot, weil ich schon öfters im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ in der FH einen Bausatz zusammen gelötet habe und mir dies viel Spaß bereitet. Frau Dr. Michaela Pongs und Frau Alina Kamp begleiten mich und acht andere interessierte Mädchen in den Raum 2.213. Es ist ein kleiner, aber gut ausgestatteter Raum, der alles was man zum Löten braucht, enthält. Ich habe mir den Bausatz „Herzklopfen“ ausgesucht, zähle die Einzelteile durch und lese die Anleitung. Jetzt um 11:00 Uhr bin ich fertig und werde es mal ausprobieren… alles funktioniert, alle 12 LED-Lampen schlagen im Rhythmus meines Herzen.

In den 15 Minuten Pause, die wir jetzt haben, esse ich etwas und suche mir schon einmal eines der nächsten fünf Angebote heraus, welche von 11:15 – 12:45 Uhr gehen:

  1. Intuitiv bedienbar…“ Was bedeutet das eigentlich wirklich?
  2. Wir konstruieren am Computer“ anschließend: „Wie funktioniert die automatisierte Fertigung?“
  3. Frühlingsträume selbstgemacht-ein Ausflug in die Kunststoffwelt“ „Wir prüfen den Wertstoff, aus dem unser Besteck besteht“
  4. Wie löte ich mir ein LED-Licht?“ und „Elektronik zum Anfassen“
  5. Das Obst-Klavier mit Rasperry Pie“ und „Roboter in Aktion“

Ich interessiere mich für das erste Angebot sehr, denn nochmal etwas löten will ich nicht. Also folge ich dieses mal Herr Sven Kullack, Herr Benjamin Bube und Frau Leonie Kallabis (alles Studenten der FH) zu dem Raum 1.513. Also sind wir raus in die Kälte, die Straße entlang und in ein anderes Gebäude, ohne Hilfe werde ich diesen Raum nicht wieder finden. Uns wird der Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz an Hand verschiedener Beispiele gut erklärt. Jetzt machen wir einen Versuch, für den wir eine Freiwillige benötigen, die sich mit Microsoft Word auskennt, aber noch nie mit LibreOfficial gearbeitet hat. Eine Schülerin einer anderen Schule meldet sich und der Versuch kann los gehen. Ihr Gesicht wird eingescannt, sodass der Computer ermitteln kann, wo sie gerade hinguckt. Wir gehen in einen anderen Raum und gucken wie sie die Aufgaben in einem fremden Programm bearbeitet. An Hand dieser Daten finden wir jetzt heraus, wie das Programm effizienter gemacht werden kann.

Wir sind jetzt pünktlich um 12:45 Uhr fertig und kriegen unsere Praktikumsbestätigung. Jetzt nur noch eine kleine Umfrage, wie ich den heutigen Tag fand und gehe um 13:00 Uhr nach Hause.

Der Tag war sehr schön und ziemlich informativ. Ich weiß jetzt, was mich in dieser Berufsrichtung erwartet und was ich im späteren Leben machen möchte.